Anmeldung

Am 01. Februar 2020 findet ab 09.00 Uhr ein Beratungs- und Anmeldetag mit Berufsinformationsbörse statt, bei dem Sie sich ggf. gleich anmelden können. 

IMG 4530 200Mindestens „Alle elf Sekunden“, so nämlich hieß das selbstgeschriebene Theaterstück der Literatur AG von Veronik Janek, brachten die Schauspieler ihr Publikum mit maßgeschneiderten Sprüchen zum Lachen. Wie selbstverständlich bezogen sie ihr unterschiedliches Publikum in drei Aufführungen mit ein. Der Weihnachtsmann, sehr authentisch und mit viel Sprachwitz gespielt von  Luca Blisginnis, war auf der Suche nach einer Frau, die bei ihm Ordnung schafft und seiner Einsamkeit ein Ende setzt. Stimmen aus dem Publikum rieten ihm, das Internet zu nutzen und tatsächlich rief nicht alle 10, aber immerhin alle 11 Sekunden eine Kandidatin an. Doch keine konnte es dem immer verzweifelter werdenden Weihnachtsmann recht machen.

Frau Holle, ein Traum in weiß verkörpert durch Melina Belemann, schaffte ihm zu viel Ordnung und warf sogar unter Protest direkt einige Dinge in die Mülltüte. Die Großmutter von Rotkäppchen, dargestellt durch eine überzeugende Laura Biking, war ihm trotz „altersgerechter Schönheit“ zu alt und vor allem zu erzählwütig, wo der Arme doch selbst so gern redete. Natalia Kaczmarek als Prinzessin auf der Erbse war zwar wunderschön, aber viel zu frech und anspruchsvoll. Auch bei der Hexe aus Hänsel und Gretel, witzig dargestellt durch Tobias Schiller, wollte der Weihnachtsmann nicht zugreifen. Das Publikum verstand die Bedenken des Weihnachtsmanns, gab Tipps und beriet individuell auf Nachfrage. Natürlich hatten insbesondere die Lehrkräfte nicht nur beratende Funktion. So musste der Mathelehrer Holger Lutzke einen Spruch zu seinen sehr modebewussten Oberhemden einstecken.  Mathelehrer Rainer Vockenroth hingegen durfte den genauen Weg des Schlittens, gezogen von zwei außergewöhnlichen Rentieren, den Lehrkräften Sascha Gewers und Stefan Vogel,  berechnen. „Das Improvisationstheater war eine neue und aufregende Erfahrung für die Schülerinnen und Schüler. Es gab während der Aufführungen viel Spontaneität, nichts war komplett durchgeplant. Das hat es sehr spannend gemacht“, so Veronik Janek.