Eine Woche voller Sprachpraxis, Kultur und Teamgeist: Die Europaklassen der Höheren Handelsschule blicken auf eine unvergessliche Auslandsmobilität zurück.
Während der reguläre Schulalltag oft von Theorie geprägt ist, hieß es für die Schülerinnen und Schüler der Klassen HH24A und HH25A und die begleitenden Lehrkräfte Julia Krüger, Fabian Kunde und Christian Koch kürzlich: „Welcome to Malta!“. Die Europaklassen der Höheren Handelsschule des Eugen-Schmalenbach-Berufskollegs tauschten das heimische Klassenzimmer gegen die Mittelmeerinsel, um im Rahmen des EU-Förderprogramms Erasmus+ wertvolle Auslandserfahrungen zu sammeln.
Das Konzept der Europaklasse zielt genau auf diese Praxis ab: Fremdsprachenkompetenz und interkultureller Austausch stehen hier fest im Lehrplan. In Malta wurde dieses Profil mit Leben gefüllt.
Vormittags Büffeln, nachmittags Kultur
Der Tagesablauf der Jugendlichen war perfekt strukturiert. Vormittags besuchten die Schülerinnen und Schüler einen intensiven Sprachkurs vor Ort. Das Lernen in internationalem Flair zeigte schnell Wirkung – die Hemmschwelle, Englisch im Alltag zu sprechen, war im Nu verflogen.
Die Nachmittage und Abende standen ganz im Zeichen der Landeskunde und des Teambuildings. Bei Streifzügen durch die Küstenstadt Sliema und die historische Hauptstadt Valletta tauchten die Klassen tief in die maltesische Kultur ein. Ein besonders authentischer Einblick bot sich bei der Besichtigung einer lokalen Brauerei. Auf der dazugehörigen Dachterrasse durfte das Nationalgetränk Maltas nicht fehlen: „Kinnie“, eine bernsteinfarbene, bittersüße Kräuterlimonade, die bei den Schülerinnen und Schülern sehr beliebt war.
Highlights zwischen Historie und Feuerwerk
Zu den Höhepunkten der Mobilitätswoche zählte ein ganztägiger Ausflug auf die Nachbarinsel Gozo und zur berühmten Blauen Lagune. Nach dem Aufstieg zur historischen Zitadelle von Victoria wurden die Klassen mit einem wunderschönen Panoramablick belohnt. Beim anschließenden Stopp an der Blauen Lagune kam bei türkisblauem Wasser sogar Urlaubsfeeling auf.
Den Höhepunkt der Reise bildete ein Abendausflug nach Valletta: Hier wurden die Schülerinnen und Schüler Zeugen des internationalen Feuerwerkfestivals, das den Himmel über der Festungsstadt in ein Farbenmeer verwandelte.
Erasmus+ als Sprungbrett für die Zukunft
Am Ende der Reise stand für alle Beteiligten fest: Diese Woche hat den Horizont erweitert. Neben den verbesserten Sprachkenntnissen haben vor allem der Teamgeist und das interkulturelle Verständnis einen großen Sprung gemacht.












