Drei Wochen lang hieß es für Marc Bober und Giuseppe Trombello: den Alltag in Deutschland gegen Arbeiten und Leben in Madrid tauschen. Im Rahmen des Erasmus+-Programms absolvierten die beiden vom 28. Juni bis zum 18. Juli 2026 ein Auslandspraktikum in der spanischen Hauptstadt.
Ihr Praktikumsplatz war das spanische Bekleidungsunternehmen Álvaro Moreno. Dort bekamen sie einen direkten Einblick in den Arbeitsalltag vor Ort und konnten Erfahrungen sammeln, die weit über den normalen Schulunterricht hinausgehen.
Eine besondere Rolle spielte dabei die spanische Sprache. Was vorher vor allem im Spanischunterricht des ESBK gelernt und geübt wird, gehörte in Madrid plötzlich zum Alltag. Bei der Arbeit, unterwegs in der Stadt oder beim Einkaufen konnten Marc und Giuseppe ihre Spanischkenntnisse praktisch anwenden und dabei zunehmend sicherer werden.
Doch der Aufenthalt bestand nicht nur aus Arbeit. In ihrer Freizeit erkundeten die beiden Madrid und lernten die spanische Hauptstadt von einer ganz anderen Seite kennen. Das Leben in einer Millionenstadt, die spanische Kultur und der Alltag vor Ort sorgten jeden Tag für neue Eindrücke.
Für eine besondere Atmosphäre sorgte während des Aufenthalts auch die Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Während Marc und Giuseppe in Madrid waren, lief das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko auf Hochtouren. Fußball war dadurch in diesen Wochen ein besonders präsentes Thema und passte perfekt zu einem der Höhepunkte der Reise: dem Besuch des Estadio Santiago Bernabéu.
Die weltbekannte Heimspielstätte von Real Madrid gehört zu den bekanntesten Fußballstadien. Das modernisierte Stadion einmal selbst zu sehen, war für die beiden ein besonderes Erlebnis und gehörte zu den Erinnerungen, die von Madrid bleiben werden.
Das Auslandspraktikum war jedoch weit mehr als eine berufliche Erfahrung. Drei Wochen in einem anderen Land zu verbringen, bedeutete auch, selbstständiger zu werden, sich in einer fremden Großstadt zurechtzufinden und täglich mit einer anderen Sprache und Kultur in Kontakt zu kommen.
Genau darin liegt auch der besondere Wert des Erasmus+-Programms: Junge Menschen bekommen die Möglichkeit, ein anderes Land nicht nur aus der Perspektive von Touristen zu erleben. Sie arbeiten vor Ort, lernen neue Menschen kennen und erleben den Alltag unmittelbar.
Für Marc Bober und Giuseppe Trombello bleiben deshalb nicht nur neue berufliche Erfahrungen und verbesserte Sprachkenntnisse. Sie nehmen auch viele persönliche Eindrücke und Erinnerungen an drei abwechslungsreiche Wochen in Madrid mit nach Hause.










