Für elf Auszubildende, die ihre Ausbildung in den Betrieben der Region bereits im August bzw. September 2017 begonnen haben, startete die Berufsschulzeit am ESBK am 09. April mit dem ersten von insgesamt drei Blöcken.

Durch die Einführung des Blockmodells besteht am ESBK gleichzeitig auch die Möglichkeit die Zusatzqualifikation „Europakauffrau/ /Europakaufmann“ zu erwerben.  

Erfreulicherweise haben sich vier der elf Azubis für diese Zusatzqualifikation entschieden. Diese beinhaltet neben den üblichen Unterrichtsfächern für Industriekaufleute einen erweiterten Englisch- und Spanischunterricht sowie das Fach „Außenhandel in einer globalisierten Welt“. Auch findet beispielsweise der Politik-Unterricht auf Deutsch und Englisch, also bilingual statt.

Das Besondere an dieser Zusatzqualifikation ist aber sicherlich das dreimonatige Auslandspraktikum im zweiten Lehrjahr in Irland, das im Rahmen des Erasmus+-Projekts von der EU gefördert und vom ESBK organisiert wird. Hierbei besuchen die Azubis zunächst in Dublin einen zweiwöchigen Sprachkurs an einem College und absolvieren anschließend in den verschiedensten Betrieben ihr Praktikum. Untergebracht sind sie während dieser Zeit in irischen Gastfamilien in und um Dublin. Nach erfolgreichem Abschluss des Praktikums erhalten die Auszubildenden, neben den Sprachkurs- und Praktikumsbescheinigungen, den sogenannten „EuroPass-Mobilität“, ein anerkanntes Zertifikat auf das immer mehr Personalchefs international agierender Unternehmen, auch aus dem Märkischen Kreis, bei der Fachkräfteauswahl besonderen Wert legen.

Die Verantwortlichen des ESBK hoffen, dass sowohl der Blockunterricht als auch diese europäische Zusatzqualifikation in Zukunft noch mehr Zuspruch finden werden und sich somit als erweitertes und attraktives Angebot für die schulische Ausbildung der Industriekaufleute am ESBK etablieren wird.