Vier Tage Staunen in Berlin

von Oliver Schroer (GO04C)

12. bis 14. Januar 2007 - Klassenfahrt der GO04C
hintere Reihe v. r. n. l.: Oliver Bunge, Friedrich Ewald, Daniel Kircher, Lutz Lutterbeck, Vladislav Berg, Oliver Schroer, Christoph Baron, Georg Zarakow, Jaroslaw Gronczewski, Kai Brüggendieck; vordere Reihe v. r. .n . l.: Benedict Mohr, Frau Langendorf, Mareike Rüsche, Sören Schmale, Lukas Steinhardt

„Bildung und Spaß lassen sich kombinieren“ meinen die Schüler der 13. Klasse des Wirtschaftsgymnasiums am Eugen-Schmalenbach-Berufskolleg übereinstimmend. Im Politikunterricht bei Frau Langendorf stand eine Berlinfahrt auf dem Programm. In Anlehnung an die Unterrichtsthematik „Politisches System in Deutschland“ wurden der Reichstag und das Bundeskanzleramt nach diversen Sicherheitskontrollen besichtigt. Das Holocaust-Mahnmal sowie das Arbeitslager Sachsenhausen boten reale Bezüge zu dem im Unterricht behandelten „Nationalsozialismus“.

Bei der Ankunft in Berlin konnte direkt der neue gläserne Hauptbahnhof begutachtet werden. Weitere architektonische Meisterwerke wurden mit der Linie 100 ab Bahnhof Zoo erkundet. Das Lichtspiel jedes einzelnen Gebäudes bot zusätzlichen einen besonderen Reiz. Diverse Besichtigungen im Stadtkern folgten.

Die Exklusivführung im Bundeskanzleramt verzögerte ein Besuch des schwedischen Ministers.„Dies gab uns jedoch die Möglichkeit, einen solchen Staatsempfang einmal von Nahem zu beobachten, wenn man einmal von der mondförmigen Absperrung von über 200 Meter absieht. Selbst Frau Merkel war einmal kurz zu sehen, dann jedoch war dieses Spektakel auch schon wieder vorbei“ bemerkt ein Schüler.

Das Holocaust-Mahnmal wurde erst von außen mit großen Augen bestaunt. „Nach langem Suchen fanden wir auch den unterirdischen Eingang des Museums, der sich unter der 19.000 m² großen Fläche befinden sollte. Nach einer erneuten Sicherheitskontrolle betraten wir die Ausstellung und schlängelten uns durch die Gänge voller Informationen“ berichtet eine Schülerin.

„Im Arbeitslager Sachsenhausen warfen wir mit gemischten Gefühlen Blicke in die ehemaligen Baracken und Wachtürme, Krankenflügel und Zellen der politischen Gefangenen“ erzählt Oliver Schroer.

Doch neben dem politischen und kulturellen Programm ist auch das Vergnügen nicht zu kurz gekommen. Die Diskothek Matrix und das Q-Dorf wurden unsicher gemacht, im Sony Center und im KaDeWe eingekauft und natürlich verspeisten auch einige eine richtige Currywurst im berühmt berüchtigten Curry36.

„Ein wirklich ereignisreiches und nettes Wochenende ging vorbei und wir wussten, dass es nächsten Morgen wieder Zeit war, die Tasche zu packen und sich auf den Weg zu machen, um sich in Halver auf das Abitur vorzubereiten“ resümiert Oliver Schroer.

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